Das Ausmaß aktueller Lieferengpässe bei Arzneimitteln lässt sich nur schwer abschätzen. Die einen reden von einem Dutzend Wirkstoffen, andere von deutlich mehr.
Das Ausmaß aktueller Lieferengpässe bei Arzneimitteln lässt sich nur schwer abschätzen. Die einen reden von einem Dutzend Wirkstoffen, andere von deutlich mehr.
Patienten mit Vorhofflimmern, die einen Koronarstent eingesetzt bekommen, benötigen laut Leitlinien außer einem oralen Antikoagulans (OAK) auch eine duale Antiplättchentherapie mit ASS und einem P2Y12-Hemmer. Diese antithrombotische Tripeltherapie (TAT) ist allerdings mit einem hohen Blutungsrisiko
NOAK sind die bevorzugten Mittel zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern. Die European Heart Rhythm Association EHRA gibt Empfehlungen für ihren Gebrauch.
Bei der Marktversorgung mit Valsartan, einem der meistverordneten Blutdrucksenker, drohen aktuell Lieferengpässe. Der europaweite Rückruf verunreinigter Präparate aus chinesischer Wirkstoffproduktion ist in vollem Gange. Noch ist das Ausmaß nicht abzusehen.
Die europäischen Gesellschaften für Hypertonie und Kardiologie haben ihre gemeinsame Leitlinie zum Bluthochdruck überarbeitet. Anders als die US-Kollegen, die die Schwelle letztes Jahrauf 130/80 mmHg gesenkt haben, halten die Europäer an der Definition von Bluthochdruck ab einem Wert von 140/90
Bei vielen Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben, fallen im Jahr danach Störungen der Kaliumhomöostase auf. Das gilt auch für jene, die mit normalen Kaliumspiegeln aus der Klinik entlassen worden sind.
Die medikamentöse Therapie bei chronischer Herzinsuffizienz ist mit dem Leitlinien-Update 2016 um einen prognoseverbessernden Wirkstoff erweitert worden.
Der kurzfristige Nutzen einer blutdrucksenkenden Therapie ist bei älteren Hochdruck-Patienten sogar größer als bei jüngeren. Trotzdem ist im Alter mehr Abwägen erforderlich.
Männer mit Potenzproblemen erleiden nach Studiendaten doppelt so oft einen Herzinfarkt oder Schlaganfall wie Altersgenossen ohne solche Schwächen.
Verstärkte Menstruationsblutungen sind ein Problem, das offenbar nicht wenige Frauen unter der Einnahme von direkten oralen Antikoagulanzien (NOAK) betrifft.
STOP
Kommen Sie nicht in die Praxis wenn....
... Sie grippale Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber haben
... Sie Kontakt zu einem bestätigten Coronafall hatten
... Sie in den letzten Tagen im Ausland waren
... Sie mit jemandem Kontakt hatten der im Ausland war
Melden Sie sich vorher unbedingt telefonisch unter:
02623 - 2222